Was ist Venezianer?

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Im 14. Jahrhundert hatte die Stadt Venedig eine Vormachtstellung im östlichen Mittelmeerraum.

Durch ihre umfangreichen Handelsbeziehungen und zahlreichen Kolonien in der Adria und im Mittelmeer,
wurde Venedig zu einer der bedeutendsten politischen, wirtschaftlichen Mächte und eine der größten
europäischen Städte.

Die Seefahrt und der Handel auf dem Seeweg waren für die Venezianer dabei die wichtigste Einkommensquelle. Sie stellten
damit zeitweise den größten Zwischenhändler zwischen Westeuropa und dem östlichen Mittelmeer dar. Hauptsächlich
profitierte die Stadt (die Einwohner) vom Handel mit Luxuswaren, Gewürzen, Salz und Weizen. Durch diese Vormachtstellung
im europäischen Raum konnte sich die Stadt zu einem großen Finanzzentrum entwickeln. Für die Venezianer bedeutete
dies die Chance zu großen Reichtum.

Venezianer waren jedoch nicht nur geübte Seefahrer sondern auch gute Schiffbauer. In Ihrem Arsenal arbeiteten zu
Spitzenzeiten über 5000 Werftarbeiter und produzierten dabei täglich bis zu zwei Schiffe. Letztendlich besaß
Venedig eine riesige Handels- und Kriegsflotte. Zur Schiffsbauindustrie mit ihrem Bedarf an Holz, Metall, Pech,
Hanf usw. kam die „Bauindustrie“.

Venedigs Existenzgrundlage, der Fernhandel, war nicht die einzige Verdienstmöglichkeit für die Einwohner. Weitere
Gewerbe waren in zunftartigen Verbänden organisiert. Dazu zählten vor allem die Herstellung und Veredelung von
Leder, Pelzen, Tüchern, Edelsteinen, aber auch Waffen, Kristallen und Glas.

Die Stadt wurde nicht nur von gebürtigen Venezianern bevölkert, sondern war eine Mischung der unterschiedlichsten
Nationalitäten und Konfessionen.

Araber, Türken, Byzantiner, Syrier und Abenteurer aus allen Teilen der Welt waren ebenso anzutreffen wie ehemalige Sklaven.

Verschiedene Handelsgilden boten den Seefahrern Schutz gegen ein gewisses Entgelt. Da nicht nur der Handel blühend
expandierte sondern ebenso die Piraterie.

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